Chemnitz Crusaders

VARLETS IM FINALE DER PLAYOFFS!
September 2019

Mit einem ungefährdeten Sieg mit 58:12 (20:6/23:0/0:0/15:6) über die Erfurt Indigos ziehen die Chemnitz Varlets in das Finale der A-Jugend Oberliga im Mitteldeutschen Spielverbund (MdSpV) ein. Zahlreiche Zuschauer nutzten bei noch einmal schönstem Wetter die Gelegenheit, American Football in Chemnitz zu genießen. Gleich zu Spielbeginn zeigte die Defense der Varlets ihre Stärke und zwang die Erfurter zum Punt. Die Offense der Varlets wurde heute von Stammquarterback Johann Sahlmann (#7) angeführt, der zuletzt mehrere Spiele hatte pausieren müssen. Schnell kam dann auch der erste Erfolg, als Simeon Oehme (#11) den Ball bekam und zum Touchdown lief. Neuer Spielstand war nun 8:0 (2 Extrapunkte Simeon Oehme (#11)). Schlag auf Schlag ging es weiter. Die Defense eroberte in Person von Tom Wollschläger (#30) ein Fumble der Erfurter. Kaum in Ballbesitz war der nächste Touchdown per Lauf durch Tommy Hoffmann (#38) erzielt und die Führung wuchs auf 14:0. Der Konter durch die Erfurt Indigos erfolgte direkt beim Kickoff. Der Ball wurde aufgenommen und direkt bis in die Endzone zurück getragen. Die Erfurter blieben mit dem neuen Spielstand 14:6 auf Tuchfühlung. Die Varlets arbeiteten sich nun mit Laufspiel über das Feld. Am Ende war es dann wieder Simeon Oehme (#11), der den Touchdown zum 20:6 erzielte. Diesmal gelang es den Erfurtern nicht, eine Resultatsverbesserung zu erzielen. Mit dem Punt der Gäste wurden die Seiten gewechselt. Die Chemnitzer Offense setzte erfolgreich ihr System weiter um. Mit einem Touchdown durch Eddie Uhlmann (#14) wurde die Führung auf 28:6 (2 Extrapunkte Johann Sahlmann (#7) ausgebaut. Das Spiel verlief nun ziemlich einseitig. Die Erfurt Indigos mussten sich nach wenigen Spielzügen vom Angriffsrecht trennen und die Chemnitzer Offense punktete munter weiter - zuerst per Pass von Johann Sahlmann (#7) auf Maxim Riewe (#87) zum 36:6 (2 Extrapunkte Tommy Hoffmann (#38)) und dann quasi mit auslaufender Spieluhr mit einem weiteren Pass auf Moritz Muhl (#19) zum 43:6 (Extrapunkt Erik Ellßel (#10)).

Trotz der klaren Führung zur Halbzeitpause hatten die Coaches einige Fehlersituationen bemerkt, an denen nun in der zweiten Hälfte nochmal speziell gearbeitet werden sollte. Hinzu kam nun, dass auch die Mercy Rule in Kraft trat und die Spielzeituhr nun weitestgehend durchlief. Daher gab es im dritten Viertel wenig zu erwähnen. Einzige Ausnahme bildete hier eine Interception durch die Defense der Indigos. Doch Zählbares brachte auch dies nicht ein, denn am Ende beendete ein Fumble die Angriffsserie, da Friedrich Förster (#88) den Ball sichern konnte. Doch wie gewonnen so zerronnen. Zwei Spielzüge verloren nun die Varlets den Ball wieder durch ein Fumble. Diese Chance konnten nun die Erfurter nutzen und verkürzten mit einem Touchdown auf 43:12. Der alte Abstand wurde jedoch wenig später wieder hergestellt, als Quarterback Johann Sahlmann (#7) mit seinem Pass nun Simeon Oehme (#11) fand, der zum Touchdown und neuem Spielstand 49:12 vollendete. Erfurt kam nun gefährlich nah an der eigenen Endzone in Ballbesitz. Der erste Spielzug brachte einigen Raumverlust. Beim zweiten Spielzug ging der Snap schief, der Ball rollte über die Endzone hinaus - Safety und weitere zwei Punkte zum 51:12 für Chemnitz. Somit kam die Chemnitzer Offense noch einmal zum Zuge und die Spielzeit neigte sich auch langsam dem Ende entgegen. Ein weiteres Mal brachte Quarterback Johann Sahlmann (#7) einen Pass auf Maxim Riewe (#7) zum finalen Touchdown an. Mit 58:12 (Extrapunkt Erik Ellßel (#10)) endete das Spiel.

Die Freude auf Chemnitzer Seite über das Erreichen des Finales war groß. Dort wartet dann mit dem Vorjahresmeister Magdeburg Virgin Guards, der das parallel stattfindende zweite Halbfinale gegen die Leipzig Hawks für sich entschied, ein Gegner, der den Varlets alles abverlangen wird. Damit sich die heute gemachten Fehler dann nicht spielentscheidend auswirken, wartet in den kommenden Trainingseinheiten noch eine Menge Arbeit auf das gesamte Team.
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